Kärntner PIT

10. Kärntner Parkinson-Info-Tage
20 Jahre Parkinson Selbsthilfe Oberkärnten
200 Jahre Medizinische Abhandlung
„An Essay on the shaking palsy“
James Parkinson 1817
am 05. Mai und 06. Mai 2017 im Kultur- und Gemeindezentrum der Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Eintritt frei!

Freitag, 05. Mai 2017
13.00 Uhr Eröffnung Tag 1
13.30 – 13.55 Uhr Das Leben des James Parkinson
Dr. V. Tomantschger, Gailtal-Klinik Hermagor
14.00 – 14.25 Uhr Parkinson und Umwelteinflüsse
Dr. E. Wolf, Telfs
14.30 – 14.55 Uhr Parkinson und Begleiterkrankungen
Dr. M. Kögl-Wallner, Univ.Klinik Graz
15.00 – 15.30 Uhr Pause
15.30 – 15.55 Uhr Altbewährte Medikamente
Dr. R. Saurugg, KH Oberwart
16.00 – 16.25 Uhr Neue Medikamente
Dr. G. Hochschorner, Rosenhügel Wien
16.30 – 17.00 Uhr Pause
17.00 – 17.25 Uhr Parkinson und Vergesslichkeit
Dr. C. Thun-Hohenstein, Confraternität Wien
17.30– 17.50 Uhr Rückblick 20 Jahre PSG Oberkärnten
MSc A. Tautscher-Basnett, Gailtal-Klinik Hermagor
Musikalischer Ausklang

Samstag, 06. Mai 2017
09.00 Uhr Eröffnung Tag 2
09.05 – 09.30 Uhr Parkinson und Gangstörung
Prim. Dr. B. Pramsohler, Privatklinik Villach
09.35 – 10.00 Uhr Parkinson und Stürze
S. Jester, Gailtal-Klinik Hermagor
10.00 – 10.30 Uhr Pause
10.30 – 10.55 Uhr Parkinson und Schlucken
L. Gfrerer, Gailtal-Klinik Hermagor
11.00 – 11.25 Uhr Parkinson und Musik
MAMSc L. Tomantschger, RZ Radkersburg
11.25 – 11.45 Uhr Pause
11.45 – 12.30 Uhr Parkinson und Alltag, Tipps für Betroffene und Angehörige
z.B. Rolle der Angehörigen: Betroffene, was darf ich noch tun?
Prim. Dr. D. Volc, Confraternität Wien
Anschließend Kaiserschmarren
Ende ca.13.00 Uhr

Anfahrt nach St. Stefan

Die Tourismusinformation der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See, und das Fremdenverkehrsamt der Gemeinde St. Stefan im Gailtal nehmen Ihre Zimmerreservierung gerne entgegen.
St. Stefan:  04283/2120, Fax 04283/2120-24
Hermagor:  04282/2043, Fax 04282/2043-50
Kontaktadresse: Dr. Volker Tomantschger,  04282/4828
Presseggen 51, 9615 Hermagor-Presseggersee
e-mail: volker.tomantschger@gailtal-klinik.at

Veröffentlicht von

Gerald Ganglbauer

Autor von "Ich bin eine Reise" (I am a Journey), "Einunddreißig" (Thirty-one) und "Geografie der Liebe" (Geography of Love).

Ein Gedanke zu „Kärntner PIT“

  1. Wanderbare PIT.
    Auch nach St. Stefan muss man mit dem Auto – oder gemeinsam mit einem Bus wie die Niederösterreicher – anders kommt man ja vielleicht noch am Freitag hin aber am Samstag nie mehr zurück.
    Alternative: Ein langes Kärntenwochenende.
    Der Dobratsch zeigte sich bei der Anreise über die Villacher Alpenstraße von seiner Schneeflockenseite, St. Stefan wenig quartierfreudig, Anfang Mai ist keine Saison, auf vielen Türen hängt das Schild „Urlaub“, in Untervellach bei Hermagor werde ich günstig fündig.

    Freitag beginnt die PIT erst um 13 Uhr also hinauf auf die Gailtaler Almen. Auch hier macht sich die frühe Jahreszeit bemerkbar, die Straße auf die Eggeralm wird saniert, es heißt, den Rest des Weges hinauf zu Fuß zu gehen. Oben ein Paradies für mich alleine zwischen Krokussen und Enzian.
    Natürlich komme ich zu spät zum Beginn der PIT und oben auf der Galerie verstehe ich mit meinen bekannten Hörproblemen gar nichts. Die Folien ohne erklärende Details sind mir zu medizinisch.
    In der Pause kommt es zu den ersten Wiedersehensfreuden und netten Begegnungen. Ich störe Dr. Saurugg bei seiner Vorbereitung mit meiner Fotografiererei aber auch er freut sich, mich zu sehen.
    Auch mit Lisa Tomantschger geht sich ein Tratscherl aus trotz ihres Einsatzes beim Buffet.
    „Alte Medikamente“ hatte Dr. Saurugg in seiner Arzttasche, die neuen warten noch zwischen Phase I und III und lassen hoffen. Und sich Zeit.
    Mir wird das Sitzen lang, vertrete mir die Beine, es folgt sehr Persönliches aus 20 Jahren SH Oberkärnten und ich bin gerührt und nachdenklich auch, und dann Buffetköstlichkeiten untermalt mit Musicalduetten aber ich bin nicht mehr aufnahmefähig, will in mein Quartier, Lisa und Dr. Tomantschger mögen Nachsicht walten lassen.

    Samstag Vorträge oder Almschönheiten? Es wird der Weißensee, türkisblau und traumhaft schön, die Wanderung jedoch wird zum mühsamen Hatsch und wären die Vorträge vielleicht doch sinnvoller gewesen.
    Ein Foto vom Parkinsonbaum braucht Agnes also noch einmal nach St. Stefan am Sonntag und dann hinauf an die italienische Grenze, zu Almen und dem Kärntner Maria Schnee.
    Dopamin in Form von Enzian wohin das Auge schaut, an den Felswänden Petergstam, in den schattigen Senken zierliche Krokusse.
    Ein aufrichtiges DANKE allen Mitarbeitern der PIT, denen einmal mehr eine tolle Veranstaltung gelang. Dass diesmal die Almen lockten sei ein Mutmacher für andere und letztlich bewiesenermaßen ein Zeichen für die Phase IV der Erkrankung Morbus Parkinson: gut zu leben, zu hoffen und zu vertrauen.

    Auf Wiedersehen! PIT 2019

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